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Die Freilaufriemenscheibe

Ein Ersatzteil mit vielen Namen

Freilaufriemenscheiben
 
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Freilaufriemenscheiben für Lichtmaschinen

Die Freilaufriemenscheibe ist ein Bestandteil, das in zunehmendem Maße in den neueren Dieselmotorisierungen und in den Hochleistungs-Treibstoff Motorisierungen benutzt wird. Die Freilaufriemenscheibe ist die ideale Lösung für die Weiterentwicklung der letzten Motorengenerationen und für die Steigerung der elektrischen Leistung der Lichtmaschine. Es verringert die Belastung des Motorensystems und der Lichtmaschine und bietet einige Vorteile, unter anderem:

-Reduktion der Vibration des Antriebsriemens
-Reduktion der Abweichungen der Antriebsriemenspannung
-Erhöhung der Lebensdauer des gesamten Systems
-Reduktion der Geräuschentwicklung
-Direkteinspritzung- und Dieselaggregate werden mit dem Zweck, das Klima zu schonen und CO2-Emmissionen zu senken, ständig weiterentwickelt.
-Die Leerlaufdrehzahl wird ständig weiter verringert. Darüber hinaus gewinnt die Start-Stop-Automatik immer mehr an Bedeutung.

QUALITÄT
Unsere Produkte sind durch wichtige OE Hersteller und anerkannte japanische/europäische Instandsetzer getestet und freigeprüft. Unser einzigartiger und patentierter Entwurf trägt 8 Rollen nach innen, anstelle von 6. Auf diese Weise verlängert sich die Lebensdauer deutlich. 


Die Freilaufriemenscheibe und Ihre Vorteile:

Die Motorbetriebszustände Zünden und Komprimieren führen bei Verbrennungsmotoren zu einer Beschleunigung und Verzögerung der Kurbelwelle. An der Kurbelwelle entstehen dadurch Drehungleichförmigkeiten, die der Riementrieb an alle Motornebenaggregate überträgt. Das führt dazu, dass die Drehmassen im Aggregatetrieb beschleunigt und gebremst werden. Dadurch kann es zu unerwünschten Reaktionen im Aggregatetrieb kommen, die sich beispielsweise in nicht akzeptablem Geräuschverhalten, hohen Spann- und Riemenkräften, starken Riemenschwingungen und frühzeitigem Verschleiß des Riemens äußern. Die einzelnen Aggregate innerhalb des Aggregatetriebs beeinflussen das Verhalten des Triebsunterschiedlich stark. Die Lichtmaschine als das Bauteil mit dem höchsten Massenträgheitsmoment hat dabei den größten Einfluss auf den Aggregatetrieb. Um die Lichtmaschine von den Drehungleichförmigkeiten der Kurbelwellezu entkoppeln, ist die Freilaufriemenscheibe entwickelt worden. Diese Riemenscheibe wird auf die Lichtmaschinenwelle montiert und ist im Riementrieb integriert.

 

                Lichtmaschine mit Freilaufriemenscheibe
 

Die Freilaufriemenscheiben:

- entkoppeln die Lichtmaschine von den Drehungleichförmigkeiten der Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors

- führen zur Beruhigung von Riemenschwingungen

- verringern das Kraftniveau im Riementrieb

- verbessern das Geräuschverhalten im Riementrieb

- verlängern die Lebensdauer des Riemens

- verringern die Spannerkräfte und verkürzen die Spannerwege

- führen zu einer Erhöhung der mittleren Lichtmaschinendrehzahl im Bereich der Leerlaufdrehzahl

- werden wirtschaftlich durch ein Baukastensystem produziert, das die Standard-Entkopplungseinheit enthält.

 

Haupteinsatzgebiete:

- Dieselmotoren

- Benzinmotoren mit Direkteinspritzung

- V-Motoren mit Zylinderbankabschaltung

- Automatikgetrieben mit großem Schaltstoß

- bei Lichtmaschinen mit großem Massenträgheitsmoment

 

Freilaufriemenscheiben sind Baueinheiten, bestehend aus:

- massiver Riemenscheibe mit Keilrippenriemenprofil

- Hülsen-Freilaufeinheit mit zwei Radial-Stützlagern

- Innenring mit Zentrierbohrung für den Zapfen der Generatorwelle und Kerbverzahnung zur  Übertragung des Anziehdrehmoments bei der Montage auf die Lichtmaschinenwelle

- Dichtungen auf der Lichtmaschine- und Frontseite

- Schutzkappe auf der Frontseite

 

Freilaufriemenscheiben entkoppeln die Lichtmaschine bei Verbrennungsmotoren von

den Drehungleichförmigkeiten der Kurbelwelle und verringern dadurch den Einfluss der Lichtmaschinenmasse auf den Riementrieb; die Lichtmaschine wird so nur durch die Beschleunigungsanteile der Kurbelwellen-Drehschwingungen angetrieben

 

Freilaufriemenscheiben haben keine Eigenfrequenzen wie sie beispielsweise bei Riemenscheiben mit Federn oder Elastomer-Elementen zwischen Innen- und Außenring auftreten

 

Freilaufriemenscheiben verlängern die Lebensdauer des Riemens durch:

- die Beruhigung von Riemenschwingungen

- reduziertes Kraftniveau im Riementrieb

- verringern die Spannerkräfte, verkürzen die Spannerwege und erhöhen die Lebensdauer der Riemenspanner

- optimieren das Geräuschverhalten im Leerlauf sowie bei Start-Stop-Betrieb

- unterbinden mögliche Pfeifgeräusche (Schlupfen) des Riemens beim Hochschalten unter Vollast

 

Freilaufriemenscheiben können sich im Vergleich zu starren Riemenscheiben im Betrieb nicht von der Lichtmaschinenwelle lösen (selbstanziehend)

 

Freilaufriemenscheiben sind nach dem Baukasten-Prinzip (Standard-Entkopplungseinheit) aufgebaut. Dadurch kann schnell und wirtschaftlich auf unterschiedliche Kundenanfragen reagiert werden

 

Freilaufriemenscheibe Aufbau:

Eine Freilaufriemenscheibe besteht aus Riemenscheibe, Freilaufeinheit mit integrierten adial-Stützlagern und Innenhülse mit Rampenprofil, Innenring mit Kerbverzahnung , Elastomer-Dichtung, Anlaufscheibe mit Lippendichtung und Kunststoff-Schutzkappe.

 

 

 

Innenring und Riemenscheibe sind spanend gefertigt und werden an die gewünschte Geometrie angepasst. Freilaufriemenscheiben sind modular aufgebaut. Damit kann jederzeit schnell nach dem Baukastensystem die passende Freilaufriemenscheibe produziert werden. Die axiale Position des Riemenprofils der Riemenscheibe kann frei bestimmt werden; der Bezugsdurchmesser soll jedoch mindestens 49 mm betragen. Axiale Riemenführungskräfte  werden im Lagerungsteil der Freilaufeinheit aufgenommen. Durch das Axialspiel stellt sich

die Riemenspur selbst ein. Das verbessert das Geräuschverhalten des in das Profil einlaufenden Riemens, da der Riemen am Lichtmaschinen-Antriebsrad nicht zwangsgeführt ist. Die Bohrung der Freilaufriemenscheiben ist so ausgeführt, dass keine Änderungen am Wellenzapfen der Lichtmaschine notwendig sind. Der Innenring wird durch ein Feingewinde auf der Welle befestigt. Die Kerbverzahnung dient zur Übertragung des Anziehdrehmoments.

Eine Schutzkappe deckt die Freilaufeinheit auf der Frontseite ab und schützt sie damit vor Schmutz und Spritzwasser. Die sichtbare Oberfläche der Riemenscheibe trägt eine Korrosionsschutzschicht.